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Einweihung BittelbronnBittelbronner sind mächtig stolz auf sich

MÖCKMÜHL Kleiner Teilort weiht sein neues Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrgerätehaus ein – Viel ehrenamtliche Arbeit steckt darin

Von Rudolf Landauer Heilbronner Stimme

Einweihung Bittelbronn

Stolz ist man in Bittelbronn auf das neue Dorfgemeinschaftshaus (rechts) und Feuerwehrgerätehaus (links). Mit einem schönen Dorffest werden beide eingeweiht.

Foto: Rudolf Landauer Heilbronner Stimme

Die breite Brust, die bei etlichen Einwohnern des Möckmühler Ortsteils Bittelbronn am vergangenen Wochenende festzustellen war, hatte berechtigte Gründe. Was die 150 Einwohner in ihrem Wohnort in der Vergangenheit solidarisch geleistet haben, erhielt von allen Seiten Respekt und Anerkennung. Mithilfe der Stadt Möckmühl und enorm viel Eigenleistung der Einwohner haben die Bittelbronner ein Haus für die Dorfgemeinschaft errichtet und gleichzeitig direkt daneben ein neues Feuerwehrgerätehaus für die Abteilungswehr Bittelbronn. Die Kosten für das Dorfgemeinschaftshaus betragen 587 000 Euro.

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Ehrengäste Dort, wo das alte Schafhaus stand, ist nun der neue Ortsmittelpunkt. Am Wochenende wurde er eingeweiht. Zünftig mit der Ortsschelle in der Hand kündigte Ortsvorsteher Heiko Gieser am Sonntagvormittag den Beginn der Einweihungsfeierlichkeiten an. Er begrüßte einige Ehrengäste, darunter auch den Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbands und Landtagsabgeordneten Reinhold Gall sowie den stellvertretenden Kreisbrandmeister und Möckmühler Kommandanten Uwe Thoma und die Stellvertreterin von Bürgermeister Ulrich Stammer, Marie-Anna Traub.

Gieser erinnerte daran, dass Uwe Thoma der Initiator des Projekts war. Thoma ist bei der Stadtverwaltung als Technischer Koordinator auch für Bausachen zuständig und auch der Kommandant der Gesamtwehr. 2014 wurde das Projekt im Gemeinderat beschlossen, eine damalige Kostenschätzung belief sich auf 536 000 Euro. Doch dann kam es im Baugewerbe allgemein zu enormen Kostensteigerungen. „Dass wir das Gesamtprojekt trotz Kostensteigerungen von 30 Prozent jetzt mit 586 000 Euro abrechnen konnten, ist der außergewöhnlichen Solidarleistungen durch Eigenleistungen unserer Einwohner zu verdanken“, führte Gieser vor den zahlreichen Festgästen aus und fügte an: „Darauf sind wir alle mächtig stolz“. 1940 wurde die Bittelbronner Feuerwehr gegründet. Mehr als dürftig, in einer angemieteten privaten Garage, war die Abteilungswehr untergebracht gewesen, zuvor in einem kleinen Raum im alten Rathaus. „Wir haben dann diese zukunftssichernde Maßnahme und fruchtbare Sache für unseren Ort angepackt und vollendet“, sagte Gieser. Er hob hervor, dass die Einwohner 1570 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet haben. Bittelbronn hat jetzt auch einen schönen befestigten Festplatz, bei dem sogar ein neuer Kinderspielplatz erstellt wurde. „Ich war schon bei der ältesten und auch bei der größten Feuerwehr unter den 46 Feuerwehren des Landkreises, bei der Kleinsten war ich noch nicht“, sagte Reinhold Gall. Er war voll des Lobes über die tolle Leistung. „Das ist für Bittelbronn ein tolles Ereignis. Wenn man bedenkt, dass die 150 Einwohner von Bittelbronn eine Abteilungswehr mit 19 Aktiven auf die Beine stellen, die auch noch ein schönes Gerätehaus baut, ist das mehr als bemerkenswert“, sagte er.

Heimatlied Uwe Thoma überbrachte die Glückwünsche der Möckmühler Feuerwehr und gratulierte auch ganz persönlich. „Durch eure Arbeit habt ihr in zweijähriger Bauzeit einen tollen Ort auch für die Zukunft und die nachkommende Generation geschaffen. Dazu meine Glückwünsche“, rief er aus. Ein eigens gebildeter Projektchor trug beim Einweihungsständchen auch das Bittelbronner Heimatlied vor.

Zuschüsse und Eigenleistungen

Das Projekt Dorfgemeinschaftshaus und Feuerwehrhaus Bittelbronn bekam auch Zuschüsse. Mit 60 000 Euro beteiligte sich der Landkreis an der Feuerwehrgarage. Das Land Baden-Württemberg genehmigte eine Zuwendung in Höhe von 120 000 Euro aus dem Entwicklungsprogramm ländlicher Raum für das Dorfgemeinschaftshaus.

Der Startschuss erfolgte mit der Grundsteinlegung im August 2017. In Eigenleistung wurde nahezu der komplette Rohbau mit Maurerarbeiten, Armierungen, Betonierungen, Deckenbalken und Dacheindeckung durchgeführt und kurz vor Weihnachten 2017 abgeschlossen. Danach stellten Fachfirmen den Innenausbau her. Die Außenanlagen wurden wieder in Eigenleistung hergestellt. Die Feuerwehr hat im Februar ihr neues Domizil bezogen. lan

Quelle: Rudolf Landauer Heilbronner Stimme

 

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