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Donnerstag, 06. Dezember 2018

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hochwasser

Sonnenstrahlen glitzern auf dem Eis, laden zum Spaziergang oder zur Schlittschuhtour ein - und verbergen die Gefahren, die beim Auftauen der Eisfläche lauern. Nach dem knackigen Frost der vergangenen Tage wird es jetzt allenthalben wärmer. Wer sich trotzdem aufs Eis wagen will, sollte einige einfache Ratschläge beherzigen:

Vorsicht auf zugefrorenen Seen und Flüssen Die Feuerwehren warnen davor, die mittlerweile z. T. zugefrorenen Seen und Flussläufe bereits zu betreten. Zwar haben wir schon längere Zeit eine Frostperiode, aber die nur sehr geringen Minustemperaturen sorgen nicht für eine ausreichend dicke und tragfähige Eisdecke. Die Feuerwehr bittet besonders Eltern darauf zu achten, dass ihre Kinder die Eisflächen nicht leichtsinnig betreten. Erst ab einer Eisdicke von mindestens 12 Zentimeter können Eisflächen betreten werden. Besondere Vorsicht gilt bei schneebedeckten Eisflächen, die in der Regel geringere Eisdicken aufweisen. Eisflächen werden in unserer Region nicht offiziell freigegeben sobald die Mindeststärke gegeben ist, somit übernimmt aber auch niemand eine Haftung im Bereich von öffentlichen Gewässern. Das Betreten erfolgt in jedem Fall immer auf eigene Gefahr. Bitte weisen sie ihre Kinder ausdrücklich auf die lebensbedrohlichen Gefahren hin, welche beim Begehen von Eisflächen entstehen können.

  • Nehmen Sie Warnungen der örtlichen Behörden vor dem Betreten von Eisflächen sehr ernst! Eis kann seine Tragfähigkeit äußerst schnell verändern. Dies ist für Laien nur sehr schwer einzuschätzen.

  • Vor allem an dunklen Stellen kann das Eis zu dünn sein - hier droht Einbruchgefahr.

  • Wenn das Eis knistert und knackt, Risse aufweist oder schwallweise Wasser auf die Oberfläche tritt: nicht betreten. Wenn Sie bereits auf dem Eis sind: Flach hinlegen, um das Gewicht auf eine größere Fläche zu verteilen, zum Ufer robben (möglichst wenig ruckartige Bewegungen).

  • Vorsicht ist nicht nur bei verschneiter Oberfläche und bewachsenem Ufer geboten; auch an Ein- und Ausflüssen kann die Eisdicke plötzlich abnehmen. Prinzipiell sollten Sie nur Gewässer betreten, die Sie kennen.

  • Wer einbricht, sollte versuchen, sich am Eis festzuhalten oder darauf zu ziehen. Wenn das Eis weiter bricht, kann man sich mit Fäusten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer frei schlagen.

  • Helfer sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen: Eigensicherung beachten (Leinen/Schwimmweste), nicht zu weit hinaus wagen.

  • Wer zum Helfen die Eisfläche betritt, sollte dafür eine Unterlage (Leiter, Bretter) verwenden, um das Gewicht zu verteilen. Eine quer über die Einbruchstelle gelegte Unterlage macht es leichter, die eingebrochene Person zu retten. Ein Hilfsmittel können auch an Gewässern aufgehängte Rettungsringe sein.

  • Gerettete in warme Decken hüllen, vorsichtig erwärmen, nicht als „Hausmittel" mit Schnee abreiben.

  • Unterkühlten Personen keinen Alkohol geben, stattdessen warmen Tee reichen.


Innerhalb von drei bis vier Minuten in kaltem Wasser (drei bis vier Grad) erschlaffen die Muskeln, der Körper erlahmt, die eingebrochene Person geht unter. Daher ist die sofortige Alarmierung der Hilfskräfte über die europaweit einheitliche Rufnummer 112 lebenswichtig, denn sie gewährleistet schnelle Hilfe.

24 Stunden am Tag - 365 Tage im Jahr - Ihre Feuerwehr Möckmühl - immer für Sie da!

 

Nächste Termine

16 Dez 2018;
09:00 - Uhr
Bewirtung Adventsmusik
17 Dez 2018;
19:00 - 21:00 Uhr
Übung aktive Kameraden

Unwetter

Wetterwarnung für Kreis und Stadt Heilbronn :
Amtliche WARNUNG vor FROST
Samstag, 15.12. 16:00 bis Sonntag, 16.12. 13:00
Bundesland: Baden-Württemberg
Es tritt leichter Frost zwischen -2 °C und -5 °C auf.
Amtliche WARNUNG vor FROST
Samstag, 15.12. 16:00 bis Sonntag, 16.12. 12:00
Bundesland: Baden-Württemberg
Es tritt mäßiger Frost zwischen -2 °C und -7 °C auf.
Amtliche WARNUNG vor LEICHTEM SCHNEEFALL
Sonntag, 16.12. 03:00 bis Sonntag, 16.12. 17:00
Bundesland: Baden-Württemberg
Es tritt im Warnzeitraum leichter Schneefall mit Mengen zwischen 1 cm und 3 cm auf. Verbreitet wird es glatt.
3 Warnung(en) aktiv
Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 15/12/2018 - 17:06 Uhr

Letzter Einsatz

Notverschalung
Einsatzfoto Notverschalung nach einem ...
09.12.2018 um 09:25 Uhr
Möckmühl - EKZ
#103/2018
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