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Donnerstag, 04. Oktober 2018

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Da beim Kaufland Logistikzentrum die ursprünglich geplante Menge von dort vorhandenem Ammoniak von 950 kg. auf  nunmehr 12 Tonnen erhöht wurde, wurde nun von den Verantwortlichen von Kaufland Logistik eine Übung zur Niederschlagung bzw. Bekämpfung von austretendem Ammoniak angeregt.

 Ammoniak wird bei Kaufland Logistik zur Kälteerzeugung verwendet, wobei die vorhandenen 12 Tonnen größtenteils nicht gelagert werden, sondern sich im Kreislauf des Kühlsystems befinden.

Ammoniak ist stark ätzend und unterliegt dem Gefahrgutschutzgesetz. Eine Bekämpfung von austretendem Ammoniak ist nur durch Niederschlagung mit Wasser möglich, was allerdings nur unter den CSA Vollschutzanzügen geschehen kann.

Kaufland Logistik beschaffte mittlerweile vier dieser CSA Vollschutzanzüge sowie vier Atemschutzgeräte und stellt diese der Feuerwehr Möckmühl zur Verfügung.

Dennoch muss bei einer größeren Schadenslage der Gefahrgutzug aus Bad Rappenau mit der dazugehörigen Spezialausrüstung, u. a. zur anschließenden Dekontamination, anrücken.

Die Bad Rappenauer waren an der angekündigten Übung sehr interessiert und kamen mit acht Mann und zwei Fahrzeugen zum Feuerwehhaus Möckmühl.

Nach einer kurzen Übungsvorbesprechung rückten dann der Gefahrgutzug und die Abteilung Möckmühl mit einem Löschzug zum Kaufland Logistikzentrum aus.

Zuerst wurde eine Begehung der einzelnen Trakte, bei welchen es zu einem evtl. Austritt von Ammoniak kommen könnte, unternommen.

Danach wurden die Wirkung von ausgetretenem Ammoniak, das Verhalten bei einem Ammoniakunfall und die weitere Vorgehensweise bei der anstehenden Übung besprochen.

Vier Atemschutzgeräteträger der Abteilung Möckmühl gingen mit den Vollschutzanzügen in den Maschinenraum der Kälteanlage vor. Der Rest des Möckmühler Löschzuges kümmerte sich um die wichtige Atemschutzüberwachung, baute die Wasserversorgung auf, brachte Personal und Löschgeräte mittels der Drehleiter auf das Dach des Logistikzentrums.

Die Rappenauer Gruppe überwachte die komplette Vorgehensweise, kleidete die Möckmühler Atemschutzkräfte in die Vollschutzanzüge ein und baute den Dekontaminationsplatz auf.

Die Übung verlief für alle Beteiligten sehr zufrieden stellend, was sich auch bei der anschließenden Manöverkritik positiv niederschlug. Es gab kaum negative Punkte welche vom Möckmühler bzw. Rappenauer Kommandant noch angesprochen werden mussten.

Die aufgetauchten Schwierigkeiten konnten allesamt noch vor Ort mit den Verantwortlichen des Kauflands Logistikzentrums abgestellt bzw. geändert werden.

Anschließend wurden die Feuerwehren noch zu einem kleinen Imbiss eingeladen, bevor nach einem langen Samstagvormittag das Ende der Übung angesagt wurde.

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Wir danken der Fa. Kaufland für die Überlassung der Bilder (Michael Tolnai)

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Letzte Aktualisierung 17/10/2018 - 11:42 Uhr

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